Elektronisches Fahrtenbuch führen und Steuern sparen?

Ob kleiner Stadtflitzer oder Transporter: Viele Fahrzeuge werden in Deutschland beruflich genutzt. Sind auch Sie für Ihr Unternehmen oft mit dem Auto unterwegs und nutzen dafür ein gängiges Fahrtenbuch in Papierform? Bitte passen Sie auf: Diese werden im Zuge von Lohnsteuer-Außenprüfungen oft aufgrund von Formfehlern verworfen und die teurere 1%-Methode kommt zum Zuge.

Eine gute Alternative bietet derzeit das elektronische Fahrtenbuch. Die absoluten Renner in Sachen Prüfungssicherheit sind aktuell Produkte von TomTom oder Vimcar.


Aber auch mit einem elektronischen Fahrtenbuch ist man als Steuerzahler nicht immer automatisch auf der sicheren Seite. Zwar kann es eine Erleichterung sein aber ohne sachgerechte Anwendung besteht die Gefahr, dass die Aufzeichnungen nicht anerkannt werden.

Bitte achten Sie auf Folgendes:
- Eine hinreichende Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Aufzeichnungen
- Aufzeichnungen sind zeitnah, spätestens 7 Tage nach der jeweiligen Fahrt zu führen. Keine nachträglichen Ergänzungen.
- Auch wenn die, im Kfz installierten Geräte, die GPS-Koordinaten der Fahrtziele aufzeichnen; später ergänzte Eintragungen können für nicht hinreichend spezifiziert erachtet werden
- Aufzeichnungen müssen plausibel sein, etwa sollte man Zwischenstopps oder Werkstattaufenthalte erkennen

Man könnte glatt denken, dass es ganz einfach ist: In den Firmenwagen setzen, losfahren und dabei auch noch Steuern sparen. Doch aufgrund der lästigen, täglich notwendigen Einträge ziehen viele Autofahrer die bequemere 1%-Regelung vor und verschenken damit jedes Jahr bares Geld. Das muss nicht sein.

 

Kontaktieren Sie uns. Wir geben Ihnen gern weitere hilfreiche und praxisnahe Tipps.

 

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