Investitionen werden lukrativer: Positive Nachrichten für den Mittelstand

Sie können sich über positive Neuigkeiten freuen: Am 27.06.2017 wurde das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen verkündet.

Teil dieses Gesetzes ist die Anhebung der Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG). Die letzte Anpassung dieser Wertgrenze fand im Jahr 1964 statt. Es war demnach seit längerer Zeit überfällig, dass dieser Wert nach oben angepasst wird. Gerade für den in Deutschland so wichtigen Mittelstand sind das positive Signale aus Berlin.

Derzeit können selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter bis 410 € (netto) im Jahr der Anschaffung sofort aufwandswirksam abgeschrieben werden. Diese Grenze wird auf 800 € (netto) angehoben. Alternativ kann statt der Sofortabschreibung auch die sogenannte Pool-Abschreibung gewählt werden. Das bedeutet, dass alle Wirtschaftsgüter zwischen 150 € und 1.000 € eines Wirtschaftsjahres gesammelt über fünf Jahre abgeschrieben werden können.

 

Für diese zweite Alternative erfolgt eine Anhebung der Untergrenze von 150 € auf 250 € netto, so dass der neue Rahmen 250 € bis 1.000 € beträgt. Die Neuregelung wird für alle Wirtschaftsgüter gelten, die nach dem 31.12.2017 angeschafft werden.

Sie möchten mehr darüber erfahren? Sprechen Sie uns einfach an.

 

 

Fotoquelle: © Sergii Moscaliuk von Fotolia.com

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